Holzvergaserkessel Information

holzvergaserkessel, holz kesselModerne Holzvergaserkessel ermöglichen eine kontrollierbare Verbrennung von Scheitholz, das ein umweltfreundlicher und regenerativer Brennstoff ist. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für diesen Brennstoff, einerseits aus Umweltschutzgründen, andererseits aus finanziellen Gründen. In den letzten 10 Jahren nahm die Anzahl der Haushalte, die Holzvergaserkessel zu Wärmeversorgung nutzen, kontinuierlich zu, was dafür spricht, dass die Art der Heizung eine zukunftssichere und kostengünstige Alternative ist. Diese Alternative wird in vielen Fällen staatlich durch BAFA gefördert. Für Holzvergaserkessel, die bei BAFA gelistet sind und mit einem Pufferspeicher kombiniert sind, erhält der Endverbraucher 1.400,-€ Förderung, die eine Investition in eine Holzheizung sehr interessant macht.

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holzvergaserkessel, holzvergaserheizungBrennstoff für Holzvergaserkessel:

Für Holzvergaserkessel ist der richtige Brennstoff von sehr großer Bedeutung. Das Scheitholz muss: gespalten sein, richtige Länge haben und vor allem trocken sein. Zu feuchtes Holz verursacht bei jeder Holzheizung enorme Probleme. Bei Verwendung von zu feuchtem Holz kommt es zu: starker Rauchentwicklung, Verpuffungen, Minderung der Kesselleistung, Verteerung der Kesselinnenwände und der Abgaswege. Die lösung ist aber sehr einfach: das Scheitholz soll richtig und lange gelagert werden, um in einem Holzvergaserkessel umweltfreundlich verbrannt werden zu können. Die Restfeuchte darf hier nicht höher als 20% sein. In der Regel benötigt das Holz etwa 2 Jahre, um genug trocken zu werden. Nach etwa 8 Monaten Lagerungszeit beginnt das Holz, die Feuchtigkeit aus der Luft wieder aufzunehmen. Erst ab dem 14. Monat können einige Holzarten eine Restfeuchte unter 20% erreichen. In vielen Fällen ist erst ab dem 21 Monat möglich.  Das Holz soll da gelagert werden, wo es sonnig und luftig ist und wo die Stelle vor dem Regen geschutzt ist. Falsch ist eine Lagerung in geschlossenen Räumen, in denen die Feuchte durch Luftzug nicht abgeführt werden kann. Nachdem das Holz trocken wurde, kann es in geschlossenen Räumen wie im Heizungskeller bevorratet werden.

holzvergaserkessel, holzheizungFunktion von einem Holzvergaserkessel:

Die Verbrennung in einem Holzvergaserkessel besteht aus einzelnen Prozessstufen, nämlich Brennstofftrocknung (Brennstoffvergasung) und Gasverbrennung, die räumlich und zeitlich voneinander getrennt sind. Während der ersten Phase wird das Holz getrocknet und es kommt zu einer Holzgasbildung. Der Holzvergaserkessel besteht aus zwei Brennkammern, die mit einer speziellen keramischen Düse getrennt sind. In dieser Düse werden die Holzgase mit frischem Sauerstoff (Sekundärluft) gemischt. Das entstandene Gemisch entzündet sich und verbrennt bei sehr hohen Temperaturen. Zuletzt wird die während der Vergasung entsandene Holzkohle nachverbrannt und es wird Wärme aus den Abgasen im Wärmetauscherbereich ans Wasser übertragen.

Die Verbrennungsluft (Primärluft) und die Nachverbrennungsluft (Sekundärluft) werden durch ein Saugzug- oder Druckgebläse hineinbefördert. Eine programmierbare Steuerung regelt die Gebläseleitung, die an die Betriebsphasen angepasst wird. Ausser Zuluft regelt die Steuerung die Kesselkreispumpe, die entweder wassertemperatur- oder abgastemperaturbezogen ein- und ausgeschaltet wird.

holzvergaserkessel, holzkesselAufbau von einem Holzvergaserkessel:

Holzvergaserkessel (Sturzbrandkessel) unterscheiden sich von normalen Holzkesseln durch ihre Bauart. Der Kesselkörper besteht grundsätzlich aus 3 „Räumen“: aus der Füllkammer, aus der darunterliegenden Brennkammer und aus der Wärmetauscherkammer, die sich hinter der Füll- und Brenkammer befindet.. In der Füllkammer liegt das Scheitholz, das getrocknet und vergast wird. In der Füllkammer wird das Holz auch angezündet. In der Brennkammer, die mit einer Keramik ausgekleidet ist, werden das Holzgas und die Holzkohle verbrannt. Dort sammelt sich auch die während der Verbrennung entstandene Asche. Die heißen Abgase gelangen letztendlich in die dritte Kammer, in der sich Wärmetauscher befinden. Die Wärmetauscher entziehen den Abgasen die Wärme, die über Wasserleitungen in der Heizungsanlage und im Haus verteilt wird.

 

 

Holzvergaserkessel – Bestimmung

Anschließend bleibt zu sagen, dass ein Holzvergaserkessel als alternative Alleinheizung  sicherlich Aufgrund des hohen Wirkungsgrades und der sehr umweltfreundlichen Verbrennung durchaus geeignet ist. Auch die Kosten für einen Holzvergaserkessel halten sich im Rahmen und sind nicht mehr zwingend ein Totschlagargument gegen diese Art zu heizen. Eine gut geplante Holzvergaserheizung kann einen hohen Wärmekomfort bei geringen Heizkosten sein.

Eine ideale und sehr komfortable Lösung bietet ein Holzvergaserkessel in Kombination mit bestehenden Heizungsanlagen (mit Öl- oder Gaskesseln). Diese Kombination kommt bei uns am häufigsten in Einsatz. Hier spricht man von einer Zusatzheizung, die aus Kostengründen bestehende Heizkessel für fossile Brennstoffe entlasten.

Brennstoffkosten

Die durchschnittlichen Brennstoffkosten für einen Holzvergaserkessel lassen sich leicht einschätzen:

– ein Raummeter Laubholz = 200 Liter Öl oder 200 Kubikmeter Erdgas

– verbraucht ein Haus etwa 3.000 Liter Heizöl im Jahr, so fallen bei einem Holzvergaserkessel etwa 1.500 Euro Kosten an.

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