Holzkessel | Das Heizen mit Holz

heizen mit holzDie Vorräte an Gas und Öl werden immer knapper und teurer. Deshalb entscheidet man sich für einen günstigen, preisstabilen und nachwachsenden Rohstoff wie Holz.  Das Heizen mit Holz aus heimischen Wäldern weckt auch besonderes Interesse, weil das Stichwort Umweltbewusstsein immer größere Rolle spielt. Hier wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die Pflanze während ihres Wachstums mit Hilfe der Energie der Sonne absorbiert hat. Deshalb kann man bestimmt das Heizen mit Holz als Heizen im Kreislauf der Natur anerkennen.

Holzverbrennung ist eine Oxidation von Stoffen unter Flammenbildung. Da vereinigt sich Sauerstoff aus der Luft mit Kohlenstoff und Wasserstoff aus dem Holz. Während dieses Prozesses wird Energie als Wärme und Licht abgegeben. Die Produkte einer vollständigen Verbrennung sind vor allem Kohlendioxid, Asche – gebildet überwiegend aus den mineralischen Holzbestandteilen – und Wasser.

holzkessel, heizen mit holzIm Bereich von handbeschickten Holzkessel verfügen wir heutzutage über die Lösungen mit unterem oder seitlichem Abbrand. Hierbei brennt die Flamme nicht nach oben durch die Brennstoffschicht, sondern seitlich oder nach unten in einer separaten Brennkammer. Solche Heizkessel in Verbindung mit Pufferspeicher sind bedienungsfreundlich, komfortabel und umweltfreundlich. Da bei der Verbrennung nur der Brennstoff über dem Glutbett erfasst wird, läuft die Verbrennung quasi kontinuierlich und sehr gleichmäßig ab. Der Benutzer kann deswegen nur in langen zeitlichen Intervallen den Brennstoff nachlegen.

Unser Unternehmen bietet breites Programm an, das sämtliche Steuerungen, Speicher, Sicherungen, und Zubehör umfasst. Dies ermöglicht die verschiedenen Kombinationen der Heizanlagen komplex und nach Ihrem Wunsch zu konzipieren.


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So heizen Sie mit einem Holzkessel – richtiges Heizen mit Holz:

1. Holzlagerung

Für die Holzverbrennung in dafür geeigneten Heizkesseln ist Holz mit Restfeuchte unter 20% am besten. Deswegen ist eine lange Holzlagerung zwecks Trocknung notwendig. In der Regel benötigt das Holz etwa 2 Jahre, um genug trocken zu werden. Nach etwa 8 Monaten Lagerungszeit beginnt das Holz, die Feuchtigkeit aus der Luft wieder aufzunehmen. Erst ab dem 14. Monat können einige Holzarten eine Restfeuchte unter 20% erreichen. In vielen Fällen ist erst ab dem 21 Monat möglich.  Das Holz soll da gelagert werden, wo es sonnig und luftig ist und wo die Stelle vor dem Regen geschutzt ist. Falsch ist eine Lagerung in geschlossenen Räumen, in denen die Feuchte durch Luftzug nicht abgeführt werden kann. Nachdem das Holz trocken wurde, kann es in geschlossenen Räumen wie im Heizungskeller bevorratet werden.

erforderliche Trocknungszeit

Holzarten

12 bis 18 Monate Tanne, Fichte, Weide, Pappel, Linde
16 bis 24 Monate Kiefer, Erle, Esche, Eiche, Buche, Birke, Fruchtbäume

2. Holzkessel – Heizwert

Der Heizwert vom Holz hängt im größten Teil von seiner Restfeuchte ab. Je feuchter das Holz ist, desto weniger Heizwert hat es. Zudem wird die Verbrennungstemperatur durch zu hohen Wassergehalt stark gesenkt, was Qualmen, Teeren und Kondensatbildung verursacht. Die Kesselleistung lässt sich nicht erreichen, der Brennstoffverbrauch ist hoch und es kann auf dauer zu Schäden im Heizkessel und in der Abgasanlage führen.

Restfeuchte in %

10

15

20

30

40

50

Heizwert in kWh/kg

4,6

4,3

4,0

3,4

2,9

2,3

Diese Tabelle zeigt den Heizwert vom Holz im Bezug auf seine Restfeuchte.

3. Brennstoffersparnis bei hohem Wirkungsgrad

Eine Kombination des Holzkessels mit einem gut dimensioniertem Pufferspeicher ist für eine effiziente Holzheizung unumgänglich. Dabei darf eine Rücklauftemperaturanhebung keinesfalls vergessen werden. Die beiden Komponente ermöglichen eine sinnvolle und effektive Nutzung der Holzheizung bei hohen Anlagenwirkungsgraden und mit reduziertem Brennstoffverbrauch. Der Holzkessel arbeitet so ungedrosselt, mit geringen Emissionen und es kann viel Energie gespeichert werden, die später in den Stillstandszeiten des Heizkessels im Haus genutzt werden kann. Endeffekt der richtigen Kombination sind erhöhter Komfort für den Betreiber – weniger Wartung und längere Nachlegeintervalle.

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 4. Fehler beim Heizen mit Holz

Folgende Fehler werden bei einer Holzheizung gemacht:

• Verwendung von zu feuchtem Holz (Restfeuchte über 20%, Lagerungszeit zu kurz);
• Einbau einer falschen Rücklaufanhebung (bei einem modernen Holzkessel werden mindestens 65°C gefordert);
• keine oder zu seltene Reinigung der Wärmetauscher (die Abgaswege müssen immer frei sein und ein Rußbelag senkt den Wirkungsgrad);
• Betrieb mit zu niedrigen Kesseltemperaturen (Temperaturen unter 75°C sollen vermieden werden);
• weiteres Heizen, obwohl das Wasser im Pufferspeicher heiß ist.

Durch diese Fehler wird eine Holzkesselanlage nicht effizient und nicht umweltfreundlich.

 

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